Hinweis: Wir empfehlen, anstelle der hier beschriebenen proprietären Methode die CRM-Statusbar zu verwenden.
Alternative Methode zur Statusbar (proprietär)
Die Statusbar im JustRelate CRM deckt fast alle Objekte ab, ist relativ einfach zu handhaben und anzupassen und basiert auf verbesserten Mechanismen zur Auswertung und Anzeige eskalierter Zustände.
Alternativ zur Statusbar kann das Eskalationsmanagement aus früheren CRM-Versionen weiterhin verwendet werden. Neben der Möglichkeit, nach einem Upgrade das bestehende Eskalationsmanagement auf der CRM-Statusbar zu überschreiben, können Sie weiterhin die vorhandene Eskalationsanzeige verwenden und auf dieselbe Weise weitere Objekte damit ausstatten.
Alternatives Eskalationsmanagement
Wenn Sie die alternative Methode verwenden, achten Sie bitte auf weitergehende Informationen, die sich darauf beziehen:
- In den Formularen, die potenziell Objekte mit Eskalationslevels enthalten, muss ein spezieller Reiter zum Anzeigen der Eskalationslevels definiert werden.
- Für jeden Vertriebsprozess muss die Auswertung der Levels über Klassen und Methoden implementiert werden.
- Die Implementierung muss dem System über Umgebungsvariablen bekannt gemacht werden.
- Ein vorhandener Scanner muss gestartet oder ein neuer Scanner-Thread erzeugt werden.
Siehe auch: Statusbar
Ist eine Eskalation vollständig definiert, kopiert das System beim Anlegen eines Vorgangs automatisch die Standard-Level-Definition aus dem Prozess auf den Vorgang. Wird einem Vorgang ein Kunde zugewiesen, dann wird anstelle der Level-Definition seines Prozesses diejenige des Kunden auf den Vorgang kopiert.
Das Eskalationslevel wird über den Cron-Job escalation-level-check-and-set (Job-ID: ESC_LEV_TST) bestimmt. Der Job muss unter Administration/Werkzeuge/Jobs eingetragen und aktiviert worden sein (Status=RUN). Er durchläuft alle offenen Vorgänge, denen ein Eskalationslevel zugeordnet ist. Für jeden gefundenen Vorgang ruft er eine definierte Methode auf, die das aktuelle Eskalationslevel des Vorgangs zurückliefert. Welche Methode dies ist, kann in den Umgebungsvariablen definiert werden, deren jeweiliger Name sich aus dem Bezeichner des Prozesses und dem Zusatz _ESC_LEV_EVL_CLS zusammensetzt. Als Wert muss eine Klasse eingetragen sein, die das Interface "PsaEscLevEvl" implementiert. Für Serviceanfragen ist dies exemplarisch geschehen. Die Umgebungsvariable heißt PSA_SVC_CAL_ESC_LEV_EVL_CLS und hat den Wert de.pisa.psa.scn.PsaEscLevEvlSvc. So können Sie für jeden Prozess eine eigene Logik definieren.