Üblicherweise verfügt der Vertrieb über den Zugriff auf eine neutrale Produktstruktur mit vorkonfigurierten Varianten. Dafür stellt die Konstruktionsabteilung eine neutrale Produktdatenbank mit Struktur bereit. Top-Positionen werden vom Vertrieb nach vertrieblichen Gesichtspunkten in Produktlinien (hier: Sparten) zusammengefasst, Gruppen von Positionen mit gleichen Attributen in Produkt- und Leistungsklassen. Bereits vorkonfigurierte Varianten werden bereitgestellt, Preise festgelegt.
Produkt- und Leistungsklassen bilden in der Produktstruktur einen sogenannten Platzhalter für eine konkrete Position. Entsprechend dem Kundenwunsch oder der aktuellen Produktion wird dieser Platzhalter durch eine konkrete Position ersetzt.
Beim Erstellen oder Bearbeiten eines Vorgangs wählt der Vertrieb in den meisten Fällen ein Produkt oder eine Leistung mit einer neutralen (Produkt-) Struktur aus der Produktlinie (Sparte) des Unternehmens. Daraufhin wird die neutrale Produktstruktur in den Vorgang übernommen (Muss-Positionen sind bereits vorgewählt, Varianten sind auswählbar). Durch die Konfiguration von Produkten, Leistungen und Positionen können Kundenwünsche gezielt berücksichtigt werden. Optionen und Alternativen lassen sich bis auf die unterste Strukturebene konfigurieren.