Speichern, kopieren und Zugriff setzen

Filter lassen sich mit den Standardfunktionen für Datensätze speichern, kopieren, löschen und auch der Zugriff kann gesetzt werden.

So speichern Sie die Filterdefinition im Repository

Attention

Achtung: Beim Erstellen und Speichern eines wiederverwendbaren Filters in kombinierten Formularen (mit Unterlisten usw.) achten Sie bitte darauf, welcher Dialog oder Maskenbereich gerade aktiv ist. Der Filter wird nur für diesen Dialog gespeichert.

  1. Vergeben Sie im Filterformularkopf einen Filternamen.
  2. Speichern Sie die Filterdaten mit dem Standardbutton Speichern oben rechts.
  3. Schließen Sie das Filterformular mit OK.
  4. Das System trägt den Filter automatisch in die Filterauswahl der Ausgangsmaske ein. Sie können ihn sofort verwenden.

Wenn Sie einen Filter speichern, trägt das System im Definitionsdatensatz des Filters automatisch die treibende Datenklasse der Ausgangsmaske ein. Dieses Datenobjekt bestimmt, bei welchen Masken der Filter angeboten wird:

  • bei der Ausgangsmaske, sowie
  • bei jeder Maske, die von der Filterklasse oder von einer ihrer Ableitungen getrieben ist,
  • und bei allen Ableitungen dieser Masken.

So kopieren Sie einen Filter

Sie können jeden Filter kopieren und die Kopie nach Bedarf anpassen:

  1. Wählen Sie in einer beliebigen Maske einen Filter und öffnen Sie ihn.
  2. Klicken Sie im Filterformular den Button Kopieren.
  3. Tragen Sie eine dem Zweck entsprechende Bezeichnung für den Filter ein.
  4. Überarbeiten Sie den Filter für Ihre Zwecke.
  5. Prüfen Sie die Rechte für den Zugriff auf diesen Filter (Klick auf das Schloss-Symbol im Filterformular).
  6. Speichern Sie die angepasste Kopie des Filters.

Filter anderen Benutzergruppen bereitstellen

Der Zugriff auf die Definition eines Filters und die Berechtigung, ihn auszuführen, lassen sich im Zugriffsformular definieren, das über den Standardbefehl Zugriff (kleines Schloss) in der But­tonleiste des Filters geöffnet werden kann. Dort können Sie Benutzergruppen Lese-, Schreib- oder Lösch­rechte für die Filterdefinition einräumen.

Hinweis: Benutzergruppen benötigen für einen Filter mindestens das Leserecht, um ihn verwenden zu können.

Filternamen müssen nicht immer eindeutig sein

Unterschiedliche Benutzer können dieselben Filternamen verwenden. Ein Benutzer kann jedoch nicht Eigentümer zweier gleichnamiger Filter im selben DTO-Sichtbarkeitskreis (Superklassenpfad + Alle Ableitungen) sein. In der Filterauswahl wird bei Filter-Dubletten das Login des Besitzers in Klammern hinter dem Filternamen angezeigt.

Interaktive Definition mehrsprachiger Filter

Die Sprache eines Filters ist nicht explizit in einem Sprachattribut definiert. Um die Gesamtsuchbe­dingung zu bilden, werden immer automatisch genau die Sprachfelder herangezogen, die zur aktuellen Nutzdaten­sprache passen. Die interaktive Definition eines Filters mit anderssprachigen Sucheinträgen für mehrsprachige Felder ist deshalb nur über den Wechsel der Nutzdatensprache möglich. Lediglich der Fil­tertitel kann ohne Sprachwechsel mehrsprachige Einträge erhalten.