Wenn der Client auf dem lokalen Rechner keine Rückmeldung liefert, kann es notwendig sein, die aktuelle Instanz zu beenden. Auf dem Server wird die Session damit nicht automatisch geschlossen. Es kann vorkommen, dass Sessions registriert sind, die aktuell nicht laufen und ein erneutes Einloggen verhindern. Bei jedem Einloggen beim Client registriert der Server eine neue Session, was zu einem Überlauf führen kann.
Halten Sie als Systemadministrator eine Session nur dann an, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt, z.B. bei Netzwerkfehlern.
Wenn Sie eine Session beenden, versucht der Server dem betroffenen Client eine Nachricht zu senden, damit sich dieser geordnet abmelden kann. Es kann jedoch nicht sichergestellt werden, dass diese Nachricht den Client erreicht. Eventuell hat das Betriebssystem den Socket bereits entfernt, bevor der Client wieder versucht, Daten zu empfangen. In einem solchen Fall meldet der Client eine Socket-Exception und terminiert ebenfalls geordnet.
Es ist nicht möglich, über einen der Server-Monitore die eigene Session zu stoppen.
Um korrupte Sessions zu beenden, gehen Sie folgendermaßen vor:
- Öffnen Sie die Administrator-Toolbox.
- Öffnen Sie hier den Monitor.
- Wechseln Sie in den Reiter Session und markieren Sie Sessions, die Ihnen als korrupt gemeldet wurden.
- Wählen Sie aus der Funktionsleiste Session stoppen.
- Bitten Sie den betreffenden User, sich erneut einzuloggen.