Performance-Verbesserung durch Parallelisierung

Es ist möglich, dass die hier genannten Groupware-Jobs nicht in der Jobverwaltung des Applikationsservers aufgeführt sind. Um eine gute Performance des Groupware-Connectors zu gewährleisten, bietet es sich an, die Groupware-Jobs auf parallele Server im Clusterbetrieb auszulagern.

Durch die ausschließlich sequenzielle Synchronisation der Aktivitäten interner Mitarbeiter kommt es zu relativ hohen Antwortzeiten des Groupware-Servers. Durch die Parallelisierung von Synchronisationsaufgaben wird die Performance verbessert.

Hierfür haben alle Groupware-Konfigurationen eine ID, die beim Upgrade automatisch vergeben wird. Alle Groupware-Dienste/Jobs (deren Methode von der Klasse GwcSynJob bereitgestellt wird) erwarten jetzt als Methoden-Parameter die ID der Groupware-Konfiguration, die für einen Job-Lauf benutzt wer­den soll (Beispiel: IDN:=GWC01). Möchte man mehrere Groupware-Server parallel synchronisieren, dann legt man pro Groupware-Konfiguration einen Job-Datensatz an und setzt den ID-Parameter ent­sprechend. Die Jobs können bei Bedarf in ganz unterschiedlichen Intervallen laufen, wenn das sinnvoll ist (z.B. bei einem entfernten Groupware-Server mit hohen Latenzzeiten oder geringer Bandbreite).

Groupware-Connector im Clusterbetrieb

Auslagerung des Groupware-Jobs

Verschieben Sie die Groupware-Kopplung (und eventuell andere, groupware-relevante Jobs sowie "stille" Jobs wie Indexaktualisierung der Volltextsuche) in einen parallelen Server-Prozess. Das bedeu­tet, dass man einen zweiten CRM-Dienst einrichtet, der mit derselben Datenbank verbunden ist wie der "normale" Server. Auf diesem zweiten Prozess laufen dann nur die erwähnten Jobs, während sich die Benutzer wie gewohnt am bisherigen System anmelden.

Vorteil: Die Last (Speicher, I/O), die der Groupware-Job produziert, beeinträchtigt die interaktive Arbeit spürbar weniger.
Nachteil: Ein zweiter Prozess benötigt ebenso Ressourcen (RAM) und darf bei Softwareaktualisierun­gen nicht vergessen werden, wobei sich hier noch ein Vorteil ergibt: Korrekturen, die ausschließlich die Synchronisation betreffen, können direkt eingespielt werden, ohne den laufenden Betrieb unter­brechen zu müssen.

Hinweis: Ihr Projektingenieur kann Ihnen bei Bedarf dabei helfen, einen CRM-Applikati­onsserver-Cluster einzurichten.