- Konfigurieren und aktivieren Sie die Dienste DIIOP und HTTP im LD-Admin-Tool. Nehmen Sie die Dienste in die Datei notes.ini auf, falls Sie dies nicht bereits während der Installation getan haben.
Die Portnummer des DIIOP-Dienstes (z.B. 63148) ist Bestandteil des Rechnernamens, der später im globalen CRM-Konfigurationsdialog in das Feld "Host" eingetragen werden muss. - Für den Dienst DIIOP gibt es eine Zugriffsmaske. Sie können "*" (alle) oder die CRM-Benutzer einzeln eintragen. Die Benutzer benötigen ein Internet-Passwort. Dies ist dasselbe Passwort, das die CRM-Benutzer in den benutzerspezifischen Konfigurationsdialog eintragen müssen.
- Der Lotus Domino Server benötigt ein Temp-Verzeichnis, z.B. für den Austausch von Anhängen. Geben Sie dem Server den Verzeichnisnamen in der Datei "notes.ini" über die Variable
Notes_TempDirbekannt.
Konfiguration des Lotus Domino Servers
Verschlüsselte Verbindung
Für die serverseitige Synchronisation in Cloud-Lösungen wird eine gesicherte Verbindung (HTTPS und DIIOPS) zwischen dem JustRelate-CRM-(Cloud-)Server und (Inhouse-) Lotus Notes Domino Server unterstützt.
Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Firewall-Regeln auf der Domino-Maschine, damit insbesondere der Port 63149 erreichbar ist (HTTP: Port 80, HTTPS: 443, DIIOP: 63148, DIIOPS: 63149).
Zum Betrieb des Domino-Connectors über HTTPS und DIIOPS sind die folgenden administrativen Schritte erforderlich.
Einrichtung des SSL-Betriebs gemäß Dokumentation von IBM
In jedem Fall muss der Domino-Server mit einem SSL/TLS-Zertifikat ausgestattet werden, und sowohl HTTPS als auch DIIOPS müssen aktiviert werden.
Hinweis: HTTP[S] wird benötigt, um den "IOR"-Deskriptor (Interoperable Object Reference) vom Domino-Server zu holen.
DIIOP[S] ist das CORBA-Protokoll, über das der Datenaustausch abgewickelt wird.
Verschlüsselung
Der IOR-Deskriptor könnte unverschlüsselt über HTTP gelesen werden. Da jedoch die Nutzdaten stets verschlüsselt sein (also mit DIIOPS übertragen werden) sollten, ist es ratsam, stets HTTPS und DIIOPS gemeinsam zu nutzen.
Einrichtung des SSL-Betriebs
Domino 8.5x | Domino 9.0x |
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Die Variable Damit erzeugt der Domino-Server eine unterscheidbare Java-class-Datei mit dem SSL-Zertifikat des Servers. Aus dieser Datei (oder mehreren davon, wenn mehrere Domino-Server im Einsatz sind) wird mit dem Java-"jar"-Tool dann die Jar-Datei "PsaGwcLtdCert.jar" erzeugt und parallel zur Jar-Datei des Domino-Connectors (z.B. "PsaGwcLtd_1.3.4.jar") im "ext"-Ordner des PSA-Servers abgelegt. | Ein Root-Zertifikat wird benötigt. In jedem Fall muss die Datei "dominocertsconfig" im JRE-Verzeichnis des PSA-Servers angelegt werden.
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Die Zugriffsbibliotheken "NCSO.jar" sind nicht kompatibel, wenn SSL/TLS zum Einsatz kommen soll! | |
Hier muss für den Betrieb mit einem 8.5er Domino-Server die Version dieses Servers genutzt werden. | Für den Betrieb mit einem 9.0er Domino-Server wird zwingend dessen Version von NCSO.jar benötigt. |
Daraus folgt eine wichtige Einschränkung! Mischbetrieb (Domino 8.5.x und 9.0.x) ist nicht möglich, wenn SSL/TLS (also HTTPS und DIIOPS) genutzt werden sollen! | |
Globale Groupware-Konfiguration im JustRelate CRM
In der Globalen Groupware-Konfiguration muss der "Typ" LTD auf Lotus Domino gesetzt und dann HTTPS und DIIOPS eingeschaltet werden.
Für Domino 8.5.x wird der Name der Zertifikatsklasse (siehe DIIOP_DUP_KEYRING) benötigt.
Bei Domino 9.0.x ist die Versorgung des JRE (s.o.) ausreichend.
Master-Account
Möchten Sie einen Master-Account nutzen, so legen Sie diesen in Domino an und statten Sie ihn mit den nötigen Zugriffsrechten auf die Domino-Datenbanken der einzelnen Domino-Nutzer aus (reine Domino-Administration).
Ändern sich der physische Server und Ort der DB-Dateien selten bis nie, dann kann bei "Gültigkeit der Ergebnisse" ein entsprechend hoher Wert eingetragen werden (Zeit in Stunden, z.B. 168 für sieben Tage oder mehr). Diese Angabe legt fest, wie oft Domino die User-Einstellungen holt.